Wednesday
Wednesday (2022 TV series) Trailer
Nevermore Academy und die Kunst, aus der Reihe zu tanzen
Als Netflix diese Neuinterpretation der trockensten Tochter der Addams Family veröffentlichte, avancierte sie binnen kürzester Zeit zu einer der meistgesehenen englischsprachigen Serien auf der Plattform. Der kulturelle Widerhall war unüberhörbar, und die Serie hat ihn sich redlich verdient.
Die Darstellung von Jenna Ortega bildet das Herzstück der Produktion. Sie verkörpert Wednesday mit einer Ruhe, die beinahe verstörend wirkt; sie sucht nie den direkten Kontakt zum Publikum und weicht die Verachtung ihrer Figur für alles Herzliche zu keinem Zeitpunkt auf. Es ist eine schauspielerische Leistung, die jederzeit in eine Parodie hätte abgleiten können, dies jedoch konsequent vermeidet.
Das Konzept
Wednesday Addams kommt an die Nevermore Academy, ein Internat für Außenseiter mit übernatürlichen Fähigkeiten, nachdem sie von einer Reihe herkömmlicher Schulen verwiesen wurde. Die Serie verwebt eine Kriminalgeschichte mit den Spannungen des Erwachsenwerdens, rivalisierenden sozialen Gruppen und Wednesdays aufkeimenden hellseherischen Visionen. Der Ton bewegt sich irgendwo zwischen einem düsteren Teenager-Drama und trockenem Humor, eine Balance, die über weite Strecken gelingt.
Die Serie greift das Erbe der Addams Family auf, ohne sich sklavisch daran zu binden. Wednesdays Eltern treten in Erscheinung, ihr Bruder Pugsley taucht kurzzeitig auf, doch die Serie erschafft ihre ganz eigene Welt, statt altbekannte Dynamiken bloß neu aufzuwärmen.
Leitfaden für Zuschauer
Die Serie wurde von Tim Burton sowie den Showrunnern Alfred Gough und Miles Millar produziert und ist auf Netflix abrufbar. Eine Episode dauert zwischen 45 und 50 Minuten.
Zuschauer, die eine straff erzählte Kriminalhandlung bevorzugen, könnten den Eindruck gewinnen, dass die übernatürlichen Elemente den eigentlichen Kriminalfall etwas in den Hintergrund drängen. Wer jedoch eine dichte Atmosphäre, eine herausragende Hauptdarstellerin und eine wahrhaft eigenwillige Ästhetik zu schätzen weiß, wird hier bestens unterhalten.
Nevermore Academy und die Kunst, aus der Reihe zu tanzen
Als Netflix diese Neuinterpretation der trockensten Tochter der Addams Family veröffentlichte, avancierte sie binnen kürzester Zeit zu einer der meistgesehenen englischsprachigen Serien auf der Plattform. Der kulturelle Widerhall war unüberhörbar, und die Serie hat ihn sich redlich verdient.
Die Darstellung von Jenna Ortega bildet das Herzstück der Produktion. Sie verkörpert Wednesday mit einer Ruhe, die beinahe verstörend wirkt; sie sucht nie den direkten Kontakt zum Publikum und weicht die Verachtung ihrer Figur für alles Herzliche zu keinem Zeitpunkt auf. Es ist eine schauspielerische Leistung, die jederzeit in eine Parodie hätte abgleiten können, dies jedoch konsequent vermeidet.
Das Konzept
Wednesday Addams kommt an die Nevermore Academy, ein Internat für Außenseiter mit übernatürlichen Fähigkeiten, nachdem sie von einer Reihe herkömmlicher Schulen verwiesen wurde. Die Serie verwebt eine Kriminalgeschichte mit den Spannungen des Erwachsenwerdens, rivalisierenden sozialen Gruppen und Wednesdays aufkeimenden hellseherischen Visionen. Der Ton bewegt sich irgendwo zwischen einem düsteren Teenager-Drama und trockenem Humor, eine Balance, die über weite Strecken gelingt.
Die Serie greift das Erbe der Addams Family auf, ohne sich sklavisch daran zu binden. Wednesdays Eltern treten in Erscheinung, ihr Bruder Pugsley taucht kurzzeitig auf, doch die Serie erschafft ihre ganz eigene Welt, statt altbekannte Dynamiken bloß neu aufzuwärmen.
Leitfaden für Zuschauer
Die Serie wurde von Tim Burton sowie den Showrunnern Alfred Gough und Miles Millar produziert und ist auf Netflix abrufbar. Eine Episode dauert zwischen 45 und 50 Minuten.
Zuschauer, die eine straff erzählte Kriminalhandlung bevorzugen, könnten den Eindruck gewinnen, dass die übernatürlichen Elemente den eigentlichen Kriminalfall etwas in den Hintergrund drängen. Wer jedoch eine dichte Atmosphäre, eine herausragende Hauptdarstellerin und eine wahrhaft eigenwillige Ästhetik zu schätzen weiß, wird hier bestens unterhalten.
Rezensionen
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Yvhn
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Verbindet Teenie-Horror-Elemente mit einem Charakter, der ein Heldenkomplex hat, sehenswert. BODY:
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Gut
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Eher wie die Addams Family
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Die Charaktere sind super ... bewegen sich anders ... mit einer tollen Filmhandlung
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Ein Goldstück, das jeder liebte
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Burr everyone has thier taste in movies
Burr for me i find it boring
Hatte einen interessanten Anfang
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Sehenswert, aber langsam etwas dünn
Staffel 2 hat etwas die Orientierung verloren. Es wirkt fast so, als hätten die Autoren nach dem Ende der ersten Staffel nicht gewusst, wie sie weitermachen sollen, oder vielleicht nicht damit gerechnet, dass sie weitermachen müssen. Jenna Ortega und die anderen schaffen es immer noch, die Serie unterhaltsam zu machen, aber sie fesselt nicht mehr so wie früher.
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