Karey Kirkpatrick

Drehbuchautor
Tome
Redaktioneller Hinweis von Tome Aktualisiert am 03/10/2026

Ein Roboter, der begreift, dass er selbst wählen kann, was er sein will, in einem Drehbuch, das sich weigert, das Ende zu erklären: Karey Kirkpatrick hat daran mitgeschrieben.

Kirkpatrick hat am Drehbuch zu Der Gigant aus dem All mitgewirkt, einer Adaption, die die Geschichte eines britischen Dichters in das Amerika des Kalten Krieges verlegt und ihren Schlussstein um eine einzige Entscheidung kreisen lässt: die einer als Waffe konstruierten Maschine. Die Zurückhaltung dieses Endes, das dem jungen Publikum zumutet, das Ungelöste auszuhalten, macht den besonderen Charakter des Films aus.

Hintergrund und Einflüsse

Er hat für verschiedene Studios Drehbuch und Regie bei abendfüllenden Animationsfilmen geführt, darunter eine Stop-Motion-Ausbruchskomödie auf einer Hühnerfarm und ein computeranimiertes Abenteuer über Wildtiere in den Vorstädten. Seine Arbeiten verbinden stets feinsinnigen Humor mit echter emotionaler Tiefe, zudem hat er auch Stücke fürs Theater geschrieben.

Stil und Themen

Wiederkehrende Motive: Selbstbestimmung, Gemeinschaften im Visier äußerer Mächte sowie Humor als Mittel, um schwere Stoffe zugänglich zu machen. In den Drehbüchern erhalten Nebenfiguren unverwechselbare komödiantische Konturen, und anstelle einer verschachtelten Vielschichtigkeit steht stets ein klar umrissenes Leitthema im Vordergrund, was erklären mag, warum sich diese Filme mühelos zusammenfassen lassen und dennoch im Gedächtnis haften bleiben.

Vermächtnis und Einfluss

Der Animationsfilm, an dessen Drehbuch er maßgeblich beteiligt war, floppte bei seiner Veröffentlichung an den Kinokassen, gilt jedoch inzwischen als einer der bewundertsten US-amerikanischen Animationsfilme überhaupt, nicht zuletzt, weil er dem jungen Publikum zutraut, mit Themen wie Trauer umzugehen. Seine späteren Zeichentrick- und Animationsfilme erreichten ein großes Publikum, während seine Arbeiten für die Bühne renommierte Theaterpreise einbrachten.

Für wen sich das Werk lohnt

Für alle Zuschauerinnen und Zuschauer, die Animationen mit echtem moralischen Anspruch suchen. Bestens geeignet für Familien, und für jene, die den Roboterfilm bisher verpasst haben und dies unbedingt nachholen sollten.

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