Exhalation: Was vom Menschen bleibt
Acht Erzählungen, die Ihr Denken verändern
Nur wenige Kurzgeschichtensammlungen der zeitgenössischen Science-Fiction haben sich einen derart stillen, aber nachhaltigen Ruf erarbeitet wie dieses Werk. Ted Chiang schreibt mit einer Präzision, die beinahe wissenschaftlich anmutet, und doch entfaltet jede der Geschichten eine enorme emotionale Wucht.
Was diese Sammlung auszeichnet, ist Chiangs Methode: Er greift ein einzelnes spekulatives Grundkonzept auf, verfolgt dessen Logik konsequent bis zum Ende und lässt die menschlichen Konsequenzen in ihrer ganzen Tragweite hervortreten. Es gibt keine Abkürzungen und keine Effekthascherei um ihrer selbst willen.
Die Geschichten
Die acht hier versammelten Erzählungen spannen einen Bogen von der Linguistik über die Mathematik und Theologie bis hin zur Kognitionswissenschaft. Jede baut auf einem strengen „Was wäre wenn“ auf, das unsere Welt gerade so weit verändert, dass Aspekte unserer eigenen Realität in neuem Licht erscheinen. Die Titelgeschichte, die als Vorlage für den Film Arrival diente, begleitet eine Linguistin, deren Begegnung mit einer fremden Sprache ihr Verständnis von Zeit grundlegend wandelt. Der erzählerische Ton bleibt dabei durchweg kontemplativ, bisweilen erschütternd, doch niemals reißerisch.
Da Chiang nur selten publiziert, wirken seine Texte stets wohlüberlegt statt routiniert. Dieser Band versammelt Arbeiten, die zuvor in verschiedenen Publikationen erschienen sind, und stellt nach wie vor den idealen Einstieg in sein Schaffen dar.
Für wen sich dieses Buch eignet
Leser, denen die meisten Science-Fiction-Werke zu actionlastig und die meisten literarischen Romane zu gleichgültig gegenüber intellektuellen Inhalten sind, finden hier eine Sammlung, die genau an der Schnittstelle dieser Ansprüche liegt. Vorkenntnisse im Genre sind nicht erforderlich, jedoch sollte die Bereitschaft bestehen, sich auf Geschichten einzulassen, die zum Mitdenken anregen, statt bloß passiv konsumiert zu werden.
Da einige der Geschichten eine gewisse formale oder philosophische Komplexität aufweisen, belohnt diese Lektüre Geduld und Aufmerksamkeit mehr als ein flüchtiges Überfliegen.
Acht Erzählungen, die Ihr Denken verändern
Nur wenige Kurzgeschichtensammlungen der zeitgenössischen Science-Fiction haben sich einen derart stillen, aber nachhaltigen Ruf erarbeitet wie dieses Werk. Ted Chiang schreibt mit einer Präzision, die beinahe wissenschaftlich anmutet, und doch entfaltet jede der Geschichten eine enorme emotionale Wucht.
Was diese Sammlung auszeichnet, ist Chiangs Methode: Er greift ein einzelnes spekulatives Grundkonzept auf, verfolgt dessen Logik konsequent bis zum Ende und lässt die menschlichen Konsequenzen in ihrer ganzen Tragweite hervortreten. Es gibt keine Abkürzungen und keine Effekthascherei um ihrer selbst willen.
Die Geschichten
Die acht hier versammelten Erzählungen spannen einen Bogen von der Linguistik über die Mathematik und Theologie bis hin zur Kognitionswissenschaft. Jede baut auf einem strengen „Was wäre wenn“ auf, das unsere Welt gerade so weit verändert, dass Aspekte unserer eigenen Realität in neuem Licht erscheinen. Die Titelgeschichte, die als Vorlage für den Film Arrival diente, begleitet eine Linguistin, deren Begegnung mit einer fremden Sprache ihr Verständnis von Zeit grundlegend wandelt. Der erzählerische Ton bleibt dabei durchweg kontemplativ, bisweilen erschütternd, doch niemals reißerisch.
Da Chiang nur selten publiziert, wirken seine Texte stets wohlüberlegt statt routiniert. Dieser Band versammelt Arbeiten, die zuvor in verschiedenen Publikationen erschienen sind, und stellt nach wie vor den idealen Einstieg in sein Schaffen dar.
Für wen sich dieses Buch eignet
Leser, denen die meisten Science-Fiction-Werke zu actionlastig und die meisten literarischen Romane zu gleichgültig gegenüber intellektuellen Inhalten sind, finden hier eine Sammlung, die genau an der Schnittstelle dieser Ansprüche liegt. Vorkenntnisse im Genre sind nicht erforderlich, jedoch sollte die Bereitschaft bestehen, sich auf Geschichten einzulassen, die zum Mitdenken anregen, statt bloß passiv konsumiert zu werden.
Da einige der Geschichten eine gewisse formale oder philosophische Komplexität aufweisen, belohnt diese Lektüre Geduld und Aufmerksamkeit mehr als ein flüchtiges Überfliegen.
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