WandaVision
Wandavision (2021 TV Series) Trailer
Sitcom-Rauschen, Superhelden-Trauer
Unter der Regie von Matt Shakman beginnt WandaVision als Schwarz-Weiß-Sitcom der 1950er Jahre, und weigert sich mehrere Folgen lang, irgendetwas zu erklären. Die Serie vertraut darauf, dass man als Zuschauer mit dem Unbehagen des Nichtwissens aushalten kann.
Das Wagnis geht größtenteils auf. Die erste Hälfte, die die amerikanischen Fernsehformate jahrzehnteweise mit echtem Handwerk parodiert, ist einfallsreicher als die Superhelden-Mechanik, die in den letzten Folgen schließlich die Oberhand gewinnt. Das Ende spaltet das Publikum, und das aus gutem Grund.
Das Konzept
Wanda Maximoff und Vision leben im idyllischen Vorort Westview und durchlaufen dabei Fernsehstile verschiedener Epochen, die sich zunehmend falsch anfühlen. Die Serie nutzt das Sitcom-Format als Gefäß für unverarbeitetes Trauma; jeder stilistische Wechsel legt eine weitere Schicht davon frei, was Wanda tatsächlich tut, und warum.
Die Vorlage aus jahrzehntelangem Marvel-Comicmaterial wird dabei frei adaptiert: Die Mythologie dient als Gerüst, nicht als Heilige Schrift.
Hinweise zum Schauen
WandaVision ist eine einstaffelige Serie, die ursprünglich auf Disney+ veröffentlicht wurde; die Episoden dauern jeweils etwa 30 bis 45 Minuten. Die Serie ist eng mit dem Marvel Cinematic Universe verknüpft, weshalb eine gewisse Vertrautheit mit den Filmen das emotionale Gewicht der Geschichte spürbar erhöht. Wer mit Franchise-Kontinuität wenig anfangen kann, wird im letzten Akt möglicherweise Mühe haben, doch das formale Experiment der Anfangsepisoden lohnt die Investition in jedem Fall.
Sitcom-Rauschen, Superhelden-Trauer
Unter der Regie von Matt Shakman beginnt WandaVision als Schwarz-Weiß-Sitcom der 1950er Jahre, und weigert sich mehrere Folgen lang, irgendetwas zu erklären. Die Serie vertraut darauf, dass man als Zuschauer mit dem Unbehagen des Nichtwissens aushalten kann.
Das Wagnis geht größtenteils auf. Die erste Hälfte, die die amerikanischen Fernsehformate jahrzehnteweise mit echtem Handwerk parodiert, ist einfallsreicher als die Superhelden-Mechanik, die in den letzten Folgen schließlich die Oberhand gewinnt. Das Ende spaltet das Publikum, und das aus gutem Grund.
Das Konzept
Wanda Maximoff und Vision leben im idyllischen Vorort Westview und durchlaufen dabei Fernsehstile verschiedener Epochen, die sich zunehmend falsch anfühlen. Die Serie nutzt das Sitcom-Format als Gefäß für unverarbeitetes Trauma; jeder stilistische Wechsel legt eine weitere Schicht davon frei, was Wanda tatsächlich tut, und warum.
Die Vorlage aus jahrzehntelangem Marvel-Comicmaterial wird dabei frei adaptiert: Die Mythologie dient als Gerüst, nicht als Heilige Schrift.
Hinweise zum Schauen
WandaVision ist eine einstaffelige Serie, die ursprünglich auf Disney+ veröffentlicht wurde; die Episoden dauern jeweils etwa 30 bis 45 Minuten. Die Serie ist eng mit dem Marvel Cinematic Universe verknüpft, weshalb eine gewisse Vertrautheit mit den Filmen das emotionale Gewicht der Geschichte spürbar erhöht. Wer mit Franchise-Kontinuität wenig anfangen kann, wird im letzten Akt möglicherweise Mühe haben, doch das formale Experiment der Anfangsepisoden lohnt die Investition in jedem Fall.
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