Ender's Game
Achtundzwanzig Jahre vom Roman bis zur Leinwand, dann eine Insolvenz in der Postproduktion
Im September 2012, drei Monate nach dem Ende der Dreharbeiten in New Orleans, meldete die Effektfirma Digital Domain, ein für die visuellen Effekte engagierter Produktionspartner, Insolvenz an. Die Anwälte von Odd Lot Entertainment baten den Insolvenzrichter, alle ihre Effektverträge als ein einziges Paket zusammenzuhalten, damit die Arbeit rechtzeitig fertig würde. Der Film startete in den Vereinigten Staaten im November 2013.
Orson Scott Card veröffentlichte den Roman 1985 und lehnte in den 1980er und 1990er Jahren Angebote aus Hollywood wegen künstlerischer Differenzen ab. Er schrieb selbst etwa sechs Drehbücher, bevor Gavin Hood das Projekt als Drehbuchautor und Regisseur übernahm, und Card erklärte, das endgültige Drehbuch stamme vollständig von Hood.
Die Geschichte
Die Menschheit bereitet einen Angriff auf den Heimatplaneten der Formics vor, einer außerirdischen Spezies, die die Erde angegriffen und Millionen Menschen getötet hat. Die Internationale Flotte bildet hochbegabte Kinder an einer Militärakademie im Weltraum aus, wo Andrew „Ender“ Wiggin, gespielt von Asa Butterfield, die Aufmerksamkeit von Colonel Hyrum Graff erregt, gespielt von Harrison Ford. In Trainingsspielen in der Schwerelosigkeit erfindet Ender Strategien, auf die ältere Schüler nie gekommen waren, und Graff gibt ihm bald das Kommando über eine Truppe von Außenseitern.
Ben Kingsley spielt Mazer Rackham, den Piloten, der die erste Invasion aufhielt, Hailee Steinfeld spielt Petra Arkanian, die Kadettin, die Ender heimlich trainiert, und Viola Davis spielt Major Gwen Anderson. 2010 kündigte Card eine Handlung an, die Das große Spiel mit dem Parallelroman Ender's Shadow verbinden sollte. 2013 erklärte er, dass Petra nach Hoods Übernahme zu einer wichtigeren Figur wurde.
Das ideale Publikum
Der Film dauert 114 Minuten und ist in den Vereinigten Staaten mit PG-13 eingestuft. Common Sense Media empfiehlt ihn ab 12 Jahren und nennt zwei beinahe tödliche Kämpfe, von denen der erste blutig ist, sowie die Zerstörung eines ganzen Planeten und einer ganzen außerirdischen Spezies, bei sehr wenig derber Sprache.
Rotten Tomatoes zählte 63 Prozent positive Kritiken bei 225 Rezensionen. Der Film startete in Nordamerika mit 27 Millionen Dollar auf Platz eins, verursachte dem Studio aber einen geschätzten Verlust von 68 Millionen, was eine Fortsetzung unwahrscheinlich machte: Der Rest von Enders Geschichte existiert nur in den Büchern.
Achtundzwanzig Jahre vom Roman bis zur Leinwand, dann eine Insolvenz in der Postproduktion
Im September 2012, drei Monate nach dem Ende der Dreharbeiten in New Orleans, meldete die Effektfirma Digital Domain, ein für die visuellen Effekte engagierter Produktionspartner, Insolvenz an. Die Anwälte von Odd Lot Entertainment baten den Insolvenzrichter, alle ihre Effektverträge als ein einziges Paket zusammenzuhalten, damit die Arbeit rechtzeitig fertig würde. Der Film startete in den Vereinigten Staaten im November 2013.
Orson Scott Card veröffentlichte den Roman 1985 und lehnte in den 1980er und 1990er Jahren Angebote aus Hollywood wegen künstlerischer Differenzen ab. Er schrieb selbst etwa sechs Drehbücher, bevor Gavin Hood das Projekt als Drehbuchautor und Regisseur übernahm, und Card erklärte, das endgültige Drehbuch stamme vollständig von Hood.
Die Geschichte
Die Menschheit bereitet einen Angriff auf den Heimatplaneten der Formics vor, einer außerirdischen Spezies, die die Erde angegriffen und Millionen Menschen getötet hat. Die Internationale Flotte bildet hochbegabte Kinder an einer Militärakademie im Weltraum aus, wo Andrew „Ender“ Wiggin, gespielt von Asa Butterfield, die Aufmerksamkeit von Colonel Hyrum Graff erregt, gespielt von Harrison Ford. In Trainingsspielen in der Schwerelosigkeit erfindet Ender Strategien, auf die ältere Schüler nie gekommen waren, und Graff gibt ihm bald das Kommando über eine Truppe von Außenseitern.
Ben Kingsley spielt Mazer Rackham, den Piloten, der die erste Invasion aufhielt, Hailee Steinfeld spielt Petra Arkanian, die Kadettin, die Ender heimlich trainiert, und Viola Davis spielt Major Gwen Anderson. 2010 kündigte Card eine Handlung an, die Das große Spiel mit dem Parallelroman Ender's Shadow verbinden sollte. 2013 erklärte er, dass Petra nach Hoods Übernahme zu einer wichtigeren Figur wurde.
Das ideale Publikum
Der Film dauert 114 Minuten und ist in den Vereinigten Staaten mit PG-13 eingestuft. Common Sense Media empfiehlt ihn ab 12 Jahren und nennt zwei beinahe tödliche Kämpfe, von denen der erste blutig ist, sowie die Zerstörung eines ganzen Planeten und einer ganzen außerirdischen Spezies, bei sehr wenig derber Sprache.
Rotten Tomatoes zählte 63 Prozent positive Kritiken bei 225 Rezensionen. Der Film startete in Nordamerika mit 27 Millionen Dollar auf Platz eins, verursachte dem Studio aber einen geschätzten Verlust von 68 Millionen, was eine Fortsetzung unwahrscheinlich machte: Der Rest von Enders Geschichte existiert nur in den Büchern.
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