Ray Gunn
Der letzte Fall eines Detektivs, an dem vierzig Jahre gefeilt wurde
Nur wenige Animationsfilme blicken auf eine derart verwickelte Entstehungsgeschichte zurück. Brad Bird erdachte diese Detektivgeschichte bereits vor Jahrzehnten, legte sie auf Eis, als Warner Bros. Turner Feature Animation übernahm, und holte sie erst nach seiner Vertragsunterzeichnung bei Skydance Animation im Jahr 2021 wieder aus der Schublade. Das Ergebnis erscheint nun auf Netflix als eines der meistbeachteten Animationsprojekte eines Autorenfilmers in diesem Jahrzehnt.
Während der Entwicklung stellte Bird den Film von handgezeichneter Animation auf Computeranimation um, ein Schritt, der zwar das Budget schmälerte, aber die von ihm beschriebene retrofuturistische Pulp-Ästhetik der 1930er- und 40er-Jahre unangetastet ließ. Komponist Michael Giacchino, seit The Incredibles ein fester Weggefährte Birds, steuert die Musik bei, und der Regisseur hat The Maltese Falcon sowie Chinatown offen als maßgebliche Vorbilder für Tonfall und Struktur genannt.
Die Handlung
Raymond „Ray“ Gunn ist der letzte menschliche Privatdetektiv auf den Straßen einer Stadt namens Metropia, in der sich Menschen und Außerirdische dieselbe bröckelnde Noir-Architektur teilen. Die Handlung nimmt ihren Lauf, als ein Skandal aufkommt, der einen berühmten Popstar zu vernichten oder gar zu töten droht. Bird hat das Projekt halb im Scherz als eine Mischung aus The Maltese Falcon und Buck Rogers beschrieben.
Für Bird markiert dies das erste完全に originäre Regieprojekt seit der The Incredibles-Reihe und das erste Mal in seiner Karriere, dass er außerhalb von Pixar arbeitet.
Das ideale Publikum
Bird hat unmissverständlich klergemacht, dass sich dieses Werk an ein älteres Publikum richtet als seine Pixar-Filme, voller verzwickter Genremotive und hartgesottener Atmosphäre statt auf Kinder zugeschnittener Späße. Wer sich zu Noir-Krimis und retrofuturistischem Design hingezogen fühlt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Jüngere Kinder, die einen typischen Familienzeichentrickfilm erwarten, könnten mit der Stimmung und dem Erzähltempo fremdeln.
Der letzte Fall eines Detektivs, an dem vierzig Jahre gefeilt wurde
Nur wenige Animationsfilme blicken auf eine derart verwickelte Entstehungsgeschichte zurück. Brad Bird erdachte diese Detektivgeschichte bereits vor Jahrzehnten, legte sie auf Eis, als Warner Bros. Turner Feature Animation übernahm, und holte sie erst nach seiner Vertragsunterzeichnung bei Skydance Animation im Jahr 2021 wieder aus der Schublade. Das Ergebnis erscheint nun auf Netflix als eines der meistbeachteten Animationsprojekte eines Autorenfilmers in diesem Jahrzehnt.
Während der Entwicklung stellte Bird den Film von handgezeichneter Animation auf Computeranimation um, ein Schritt, der zwar das Budget schmälerte, aber die von ihm beschriebene retrofuturistische Pulp-Ästhetik der 1930er- und 40er-Jahre unangetastet ließ. Komponist Michael Giacchino, seit The Incredibles ein fester Weggefährte Birds, steuert die Musik bei, und der Regisseur hat The Maltese Falcon sowie Chinatown offen als maßgebliche Vorbilder für Tonfall und Struktur genannt.
Die Handlung
Raymond „Ray“ Gunn ist der letzte menschliche Privatdetektiv auf den Straßen einer Stadt namens Metropia, in der sich Menschen und Außerirdische dieselbe bröckelnde Noir-Architektur teilen. Die Handlung nimmt ihren Lauf, als ein Skandal aufkommt, der einen berühmten Popstar zu vernichten oder gar zu töten droht. Bird hat das Projekt halb im Scherz als eine Mischung aus The Maltese Falcon und Buck Rogers beschrieben.
Für Bird markiert dies das erste完全に originäre Regieprojekt seit der The Incredibles-Reihe und das erste Mal in seiner Karriere, dass er außerhalb von Pixar arbeitet.
Das ideale Publikum
Bird hat unmissverständlich klergemacht, dass sich dieses Werk an ein älteres Publikum richtet als seine Pixar-Filme, voller verzwickter Genremotive und hartgesottener Atmosphäre statt auf Kinder zugeschnittener Späße. Wer sich zu Noir-Krimis und retrofuturistischem Design hingezogen fühlt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Jüngere Kinder, die einen typischen Familienzeichentrickfilm erwarten, könnten mit der Stimmung und dem Erzähltempo fremdeln.
Rezensionen
Rezensionen werden ab dem 18/12/2026 möglich sein.
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