Kingdom
Kingdom (2019-2021 TV series) Trailer
Hunger, Pestilenz und ein Thron mit einem verwesenden Leichnam
Zombies erobern ein Genre, das ohnehin schon mit seinen eigenen Altlasten zu kämpfen hat: das Sageuk, Koreas Historienepos über höfische Intrigen und Erbfolgestreitigkeiten. Aus der Feder von Kim Eun-hee stammend, betrachtet das Werk die Infektion weniger als bloßen Aufhänger für einen Monsterfilm, sondern vielmehr als Brennglas, das schonungslos auf die hungernde und ausgebeutete Landbevölkerung gerichtet ist.
Der erzählerische Kniff der Serie liegt in ihrer Geduld. Sie räumt politischen Ränkespielen über ganze Episoden hinweg den nötigen Raum ein, bevor sie die Toten auferstehen lässt. Auf diese Weise entfaltet sich der Horror nicht als billiger Schockeffekt, sondern als logische Konsequenz. Wenn die Nacht hereinbricht, verwandelt sich der Bildschirm in ein Belagerungsszenario, geprägt von flackerndem Fackelschein und verriegelten Toren, das eher an einen Kriegsfilm als an einen Slasher erinnert.
Das Konzept
Kronprinz Lee Chang, der in den Augen des Hofes als illegitim und entbehrlich gilt, geht Gerüchten über eine schwere Erkrankung seines Vaters, des Königs, nach. Was er stattdessen vorfindet, ist ein Leichnam, der durch eine mysteriöse Pflanze künstlich am Leben erhalten wird, eine schwangere Königin, die verzweifelt versucht, den Thron für ihre eigene Blutlinie zu sichern, und ein Land, das bereits unter einer Hungersnot zusammenbricht, noch bevor die Pestilenz beginnt, es bei lebendigem Leib zu verschlingen.
Die Serie basiert auf dem Webtoon The Kingdom of the Gods, wobei sich beide Werke in ihrer Ausgestaltung so weit voneinander unterscheiden, dass die Kenntnis des einen keine Spoiler für das andere bereithält.
Leitfaden für Zuschauer
Zwei Staffeln sowie ein abendfüllendes Special, ursprünglich auf Netflix veröffentlicht, mit Episodenlängen zwischen etwa 36 und 56 Minuten. Die Serie wird fortgesetzt; ein spezielles Bonus-Kapitel dient dabei als verbindendes Element für kommende Ausgaben.
Wir empfehlen die Serie Horrorfans, die Wert auf eine Verbindung von blutigem Spektakel und echter Staatskunst legen, sowie Liebhabern von Kostümdramen, die bereit sind, das Genre einmal von einer völlig neuen, radikalen Seite zu erleben.
Hunger, Pestilenz und ein Thron mit einem verwesenden Leichnam
Zombies erobern ein Genre, das ohnehin schon mit seinen eigenen Altlasten zu kämpfen hat: das Sageuk, Koreas Historienepos über höfische Intrigen und Erbfolgestreitigkeiten. Aus der Feder von Kim Eun-hee stammend, betrachtet das Werk die Infektion weniger als bloßen Aufhänger für einen Monsterfilm, sondern vielmehr als Brennglas, das schonungslos auf die hungernde und ausgebeutete Landbevölkerung gerichtet ist.
Der erzählerische Kniff der Serie liegt in ihrer Geduld. Sie räumt politischen Ränkespielen über ganze Episoden hinweg den nötigen Raum ein, bevor sie die Toten auferstehen lässt. Auf diese Weise entfaltet sich der Horror nicht als billiger Schockeffekt, sondern als logische Konsequenz. Wenn die Nacht hereinbricht, verwandelt sich der Bildschirm in ein Belagerungsszenario, geprägt von flackerndem Fackelschein und verriegelten Toren, das eher an einen Kriegsfilm als an einen Slasher erinnert.
Das Konzept
Kronprinz Lee Chang, der in den Augen des Hofes als illegitim und entbehrlich gilt, geht Gerüchten über eine schwere Erkrankung seines Vaters, des Königs, nach. Was er stattdessen vorfindet, ist ein Leichnam, der durch eine mysteriöse Pflanze künstlich am Leben erhalten wird, eine schwangere Königin, die verzweifelt versucht, den Thron für ihre eigene Blutlinie zu sichern, und ein Land, das bereits unter einer Hungersnot zusammenbricht, noch bevor die Pestilenz beginnt, es bei lebendigem Leib zu verschlingen.
Die Serie basiert auf dem Webtoon The Kingdom of the Gods, wobei sich beide Werke in ihrer Ausgestaltung so weit voneinander unterscheiden, dass die Kenntnis des einen keine Spoiler für das andere bereithält.
Leitfaden für Zuschauer
Zwei Staffeln sowie ein abendfüllendes Special, ursprünglich auf Netflix veröffentlicht, mit Episodenlängen zwischen etwa 36 und 56 Minuten. Die Serie wird fortgesetzt; ein spezielles Bonus-Kapitel dient dabei als verbindendes Element für kommende Ausgaben.
Wir empfehlen die Serie Horrorfans, die Wert auf eine Verbindung von blutigem Spektakel und echter Staatskunst legen, sowie Liebhabern von Kostümdramen, die bereit sind, das Genre einmal von einer völlig neuen, radikalen Seite zu erleben.
Rezensionen
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Die menschliche Version davon, wie das Endo damals funktionierte
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Interessante Mischung aus Genres und Zeitebenen
Einige Szenen in dieser Serie waren für mich ikonisch und sehr einprägsam. Ich mochte nicht nur das Setting und die Atmosphäre, sondern fand auch die Handlungsstränge ohne Zombies genauso interessant. Gute Serie!
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