Cassandra
Ein Haushaltsroboter aus den 1970er-Jahren, live während der Dreharbeiten gespielt
Lavinia Wilson hat Gesicht und Stimme von Cassandra nicht erst in der Postproduktion hinzugefügt. Während der Dreharbeiten spielte sie in einem Motion-Capture- und Tonstudio, und eine animierte Version ihres Gesichts erschien in Echtzeit auf den Bildschirmen des Roboters. Kameras in diesen Bildschirmen lieferten ihr Bild und Ton aus der Position des Roboters, sodass sie und die übrige Besetzung aufeinander reagieren konnten.
Der Roboter am Set wurde in der Körpergröße von Wilson gebaut, und Techniker steuerten seine Bewegungen, seinen Kopf und seine Arme. Das Filmportal Filmstarts bezeichnet diese Technik als neu für eine deutsche Produktion. Rat Pack Filmproduktion drehte die Serie von August bis Dezember 2023 in Köln und Umgebung, und Benjamin Gutsche schrieb alle sechs Folgen und führte bei allen Regie.
Die Geschichte
Samira und David Prill ziehen mit ihren Kindern Fynn und Juno in das älteste Smart Home Deutschlands, ein Haus, das seit mehr als fünfzig Jahren leer steht. Cassandra, die in den 1970er-Jahren für das Haus entwickelte elektronische Haushaltshilfe, erwacht. Sie hält sich für ein Mitglied der Familie und will um jeden Preis verhindern, noch einmal allein gelassen zu werden.
Samira (Mina Tander) begreift schnell, dass Cassandra sie verdrängen will, und beginnt, die Geschichte des Hauses zu erforschen. Immer längere Rückblenden zeigen, wer die echte Cassandra war: eine Hausfrau Anfang der 1970er-Jahre, verheiratet mit dem Wissenschaftler Horst Schmitt (Franz Hartwig).
Das ideale Publikum
Die sechs Folgen dauern 45 bis 52 Minuten und erschienen im Februar 2025 alle gleichzeitig auf Netflix, nachdem die ersten beiden beim Fantasy Filmfest in München gezeigt worden waren. Common Sense Media empfiehlt die Serie ab 14 Jahren und nennt Schreckmomente, verstörende Bilder mit Blut und gelegentlich derbe Sprache. Die deutsche Kritik war geteilt: Tilmann Gangloff von tittelbach.tv fasste sie als „HAL 9000 meets Mary Poppins“ zusammen, während Oliver Kaever vom Spiegel den Roboter etwa so furchteinflößend fand wie einen Staubsauger.
Ein Haushaltsroboter aus den 1970er-Jahren, live während der Dreharbeiten gespielt
Lavinia Wilson hat Gesicht und Stimme von Cassandra nicht erst in der Postproduktion hinzugefügt. Während der Dreharbeiten spielte sie in einem Motion-Capture- und Tonstudio, und eine animierte Version ihres Gesichts erschien in Echtzeit auf den Bildschirmen des Roboters. Kameras in diesen Bildschirmen lieferten ihr Bild und Ton aus der Position des Roboters, sodass sie und die übrige Besetzung aufeinander reagieren konnten.
Der Roboter am Set wurde in der Körpergröße von Wilson gebaut, und Techniker steuerten seine Bewegungen, seinen Kopf und seine Arme. Das Filmportal Filmstarts bezeichnet diese Technik als neu für eine deutsche Produktion. Rat Pack Filmproduktion drehte die Serie von August bis Dezember 2023 in Köln und Umgebung, und Benjamin Gutsche schrieb alle sechs Folgen und führte bei allen Regie.
Die Geschichte
Samira und David Prill ziehen mit ihren Kindern Fynn und Juno in das älteste Smart Home Deutschlands, ein Haus, das seit mehr als fünfzig Jahren leer steht. Cassandra, die in den 1970er-Jahren für das Haus entwickelte elektronische Haushaltshilfe, erwacht. Sie hält sich für ein Mitglied der Familie und will um jeden Preis verhindern, noch einmal allein gelassen zu werden.
Samira (Mina Tander) begreift schnell, dass Cassandra sie verdrängen will, und beginnt, die Geschichte des Hauses zu erforschen. Immer längere Rückblenden zeigen, wer die echte Cassandra war: eine Hausfrau Anfang der 1970er-Jahre, verheiratet mit dem Wissenschaftler Horst Schmitt (Franz Hartwig).
Das ideale Publikum
Die sechs Folgen dauern 45 bis 52 Minuten und erschienen im Februar 2025 alle gleichzeitig auf Netflix, nachdem die ersten beiden beim Fantasy Filmfest in München gezeigt worden waren. Common Sense Media empfiehlt die Serie ab 14 Jahren und nennt Schreckmomente, verstörende Bilder mit Blut und gelegentlich derbe Sprache. Die deutsche Kritik war geteilt: Tilmann Gangloff von tittelbach.tv fasste sie als „HAL 9000 meets Mary Poppins“ zusammen, während Oliver Kaever vom Spiegel den Roboter etwa so furchteinflößend fand wie einen Staubsauger.
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