Der Zombie Survival Guide
Überlebenstipps für die Zombie-Apokalypse, völlig ernst gemeint
Der Witz an der Sache, sofern man ihn überhaupt so nennen kann, besteht darin, dass Max Brooks dem Leser gegenüber niemals aus der Rolle fällt. The Zombie Survival Guide ist im trockenen Ton eines echten Katastrophenschutz-Handbuchs verfasst und enthält detaillierte Einschätzungen zu Waffen, Planungen für Fluchtrouten sowie historische Fallstudien zu Zombie-Ausbrüchen durch die Jahrhunderte hindurch.
Gerade dieses formale Konzept hebt das Werk von einer gewöhnlichen Horror-Parodie ab. Brooks widmet sich dem Format eines Überlebensratgebers mit einer derartigen Ernsthaftigkeit, dass die Absurdität eine ganz eigene Spannung erzeugt. Wir empfinden dieses Engagement als komischer und befremdlicher, als es ein explizit auf Humor ausgelegter Scherz je sein könnte.
Die Geschichte
Es gibt keinen Protagonisten im herkömmlichen Sinne. Das Buch wendet sich direkt an Sie als potenziellen Überlebenden und geht Szenarien durch, von der ersten Begegnung mit einem Zombie im eigenen Zuhause bis hin zum vollständigen Zusammenbruch der Gesellschaft. Der Tonfall bleibt dabei zu keinem Zeitpunkt auf der Strecke.
Brooks, Sohn des Komikers Mel Brooks, veröffentlichte das Werk als sein Debüt, und der Kontrast zwischen seiner Herkunft und dem Thema ist ein wesentlicher Teil der kulturellen Wirkung. World War Z erschien später als ergänzendes Werk, doch dieser Band steht vollkommen für sich allein.
Für wen sich das Buch eignet
Horror-Fans mit einem Hang zur Subversion des Genres werden hier voll auf ihre Kosten kommen, doch das Buch spricht ebenso Leser an, die trockenen Humor im Stile von Mockumentaries zu schätzen wissen. Es lässt sich schnell lesen, kommt trotz der Prämisse ohne übermäßige Gewaltdarstellungen aus und erfordert keinerlei Vorkenntnisse über Zombie-Fiktion. Wer eine konventionelle Erzählung erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen: Das Buch ist als Nachschlagewerk strukturiert, und genau darin liegt sein Kern.
Überlebenstipps für die Zombie-Apokalypse, völlig ernst gemeint
Der Witz an der Sache, sofern man ihn überhaupt so nennen kann, besteht darin, dass Max Brooks dem Leser gegenüber niemals aus der Rolle fällt. The Zombie Survival Guide ist im trockenen Ton eines echten Katastrophenschutz-Handbuchs verfasst und enthält detaillierte Einschätzungen zu Waffen, Planungen für Fluchtrouten sowie historische Fallstudien zu Zombie-Ausbrüchen durch die Jahrhunderte hindurch.
Gerade dieses formale Konzept hebt das Werk von einer gewöhnlichen Horror-Parodie ab. Brooks widmet sich dem Format eines Überlebensratgebers mit einer derartigen Ernsthaftigkeit, dass die Absurdität eine ganz eigene Spannung erzeugt. Wir empfinden dieses Engagement als komischer und befremdlicher, als es ein explizit auf Humor ausgelegter Scherz je sein könnte.
Die Geschichte
Es gibt keinen Protagonisten im herkömmlichen Sinne. Das Buch wendet sich direkt an Sie als potenziellen Überlebenden und geht Szenarien durch, von der ersten Begegnung mit einem Zombie im eigenen Zuhause bis hin zum vollständigen Zusammenbruch der Gesellschaft. Der Tonfall bleibt dabei zu keinem Zeitpunkt auf der Strecke.
Brooks, Sohn des Komikers Mel Brooks, veröffentlichte das Werk als sein Debüt, und der Kontrast zwischen seiner Herkunft und dem Thema ist ein wesentlicher Teil der kulturellen Wirkung. World War Z erschien später als ergänzendes Werk, doch dieser Band steht vollkommen für sich allein.
Für wen sich das Buch eignet
Horror-Fans mit einem Hang zur Subversion des Genres werden hier voll auf ihre Kosten kommen, doch das Buch spricht ebenso Leser an, die trockenen Humor im Stile von Mockumentaries zu schätzen wissen. Es lässt sich schnell lesen, kommt trotz der Prämisse ohne übermäßige Gewaltdarstellungen aus und erfordert keinerlei Vorkenntnisse über Zombie-Fiktion. Wer eine konventionelle Erzählung erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen: Das Buch ist als Nachschlagewerk strukturiert, und genau darin liegt sein Kern.
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