Frieren: Nach dem Ende der Reise
Frieren: Beyond Journey's End (2023 TV series) Trailer
Trauer, die sich in Jahrhunderten misst
Nur wenige Fantasy-Serien besitzen die Geduld, die Frage nach dem tatsächlichen Preis eines Sieges zu stellen. Die Anime-Adaption des Mangas von Kanehito Yamada und Tsukasa Abe setzt genau dort ein, wo die Heldentruppe die Welt bereits gerettet hat. Wir begleiten die Elfe Frieren dabei, wie sie ihre einstigen Weggefährten überlebt, ein Begräbnis nach dem anderen.
Das Studio Madhouse verleiht der Serie eine zurückhaltende Bildsprache: Landschaften, die atmen, Magie, die eher als sanftes Leuchten denn als Spektakel inszeniert wird, und eine Farbpalette, die fast unmerklich zwischen Wärme und Melancholie wechselt. Die Regie vertraut auf die Stille, eine Eigenschaft, die man bei actionorientierten Animes selten findet.
Die Handlung
Frieren ist eine Elfenmagierin, die ein Jahrzehnt lang mit einer Heldentruppe durch die Lande zog, nur um danach fünfzig Jahre verstreichen zu sehen, die ihr wie ein einziger Nachmittag vorkamen. Die Serie begleitet ihre langsame Auseinandersetzung mit dieser zeitlichen Verzerrung, während sie die Reise mit neuen Gefährten erneut antritt und versucht, die Menschen zu verstehen, denen sie zu Lebzeiten nie die nötige Aufmerksamkeit geschenkt hat.
Die Manga-Vorlage gilt weithin als einer der stärksten Fantasy-Titel ihrer Generation. Die Adaption bleibt sowohl in ihrer Struktur als auch in ihrer emotionalen Tonalität treu und gibt den Szenen den nötigen Raum zum Atmen, anstatt sich in bloßer Handlungsdynamik zu verlieren.
Die ideale Zielgruppe
Obwohl es sich formal um eine Fantasy-Serie handelt, ist sie in ihrer Stimmung eher einem ruhigen literarischen Drama zuzuordnen. Zuschauer, die ständige Action erwarten, müssen ihre Erwartungen daher gegebenenfalls anpassen. Wer Gefallen an Werken findet, die Trauer und Erinnerung als tragende Elemente und nicht nur als bloße Mittel zum Zweck begreifen, wird hier auf seine Kosten kommen. Es gibt keine nennenswerten inhaltlichen Warnungen, abgesehen von den Themen Verlust und Tod, die durchweg mit großer Zurückhaltung behandelt werden.
Trauer, die sich in Jahrhunderten misst
Nur wenige Fantasy-Serien besitzen die Geduld, die Frage nach dem tatsächlichen Preis eines Sieges zu stellen. Die Anime-Adaption des Mangas von Kanehito Yamada und Tsukasa Abe setzt genau dort ein, wo die Heldentruppe die Welt bereits gerettet hat. Wir begleiten die Elfe Frieren dabei, wie sie ihre einstigen Weggefährten überlebt, ein Begräbnis nach dem anderen.
Das Studio Madhouse verleiht der Serie eine zurückhaltende Bildsprache: Landschaften, die atmen, Magie, die eher als sanftes Leuchten denn als Spektakel inszeniert wird, und eine Farbpalette, die fast unmerklich zwischen Wärme und Melancholie wechselt. Die Regie vertraut auf die Stille, eine Eigenschaft, die man bei actionorientierten Animes selten findet.
Die Handlung
Frieren ist eine Elfenmagierin, die ein Jahrzehnt lang mit einer Heldentruppe durch die Lande zog, nur um danach fünfzig Jahre verstreichen zu sehen, die ihr wie ein einziger Nachmittag vorkamen. Die Serie begleitet ihre langsame Auseinandersetzung mit dieser zeitlichen Verzerrung, während sie die Reise mit neuen Gefährten erneut antritt und versucht, die Menschen zu verstehen, denen sie zu Lebzeiten nie die nötige Aufmerksamkeit geschenkt hat.
Die Manga-Vorlage gilt weithin als einer der stärksten Fantasy-Titel ihrer Generation. Die Adaption bleibt sowohl in ihrer Struktur als auch in ihrer emotionalen Tonalität treu und gibt den Szenen den nötigen Raum zum Atmen, anstatt sich in bloßer Handlungsdynamik zu verlieren.
Die ideale Zielgruppe
Obwohl es sich formal um eine Fantasy-Serie handelt, ist sie in ihrer Stimmung eher einem ruhigen literarischen Drama zuzuordnen. Zuschauer, die ständige Action erwarten, müssen ihre Erwartungen daher gegebenenfalls anpassen. Wer Gefallen an Werken findet, die Trauer und Erinnerung als tragende Elemente und nicht nur als bloße Mittel zum Zweck begreifen, wird hier auf seine Kosten kommen. Es gibt keine nennenswerten inhaltlichen Warnungen, abgesehen von den Themen Verlust und Tod, die durchweg mit großer Zurückhaltung behandelt werden.
Ebenfalls im Frieren: Beyond Journey's End-Universum
Rezensionen
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Eine magische Reise
Frieren, die eigentlich eine Elfe ist, der es schwerfällt, sich in die kurzlebigen Menschen hineinzuversetzen, wirkt sehr nahbar. Der Anime zeigt, wie sie lernt, achtsamer mit der kurzen Zeit umzugehen, die andere haben, während sie gleichzeitig geduldig mit ihrer Schülerin Fern bleibt. Als sie sich auf eine neue Reise begibt, zeigt sie deutlich ihre persönliche Entwicklung.
Dazu kommen die Kampfszenen, die einfach fantastisch sind. Die Animation ist in diesen Momenten herausragend.
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