Erst ein Körper, dann eine daraus abgeleitete Vergangenheit
Die Gestalt kam vor der Geschichte: ein Mann, der zugleich dick und unschlagbar ist, eine Idee, die Yuto Suzuki teilweise auf die Actionkomödie Enter the Fat Dragon von 1978 zurückführt. Den Rest leitete er rückwärts aus diesem Körper ab: Der Mann ist schwer, weil er aufgehört hat, und er hat aufgehört, weil er geheiratet hat. TMS Entertainment machte daraus 2025 eine Adaption.
Masaki Watanabe führte bei ihr Regie, animiert wurde sie mit Clip Studio Paint und den Programmen von Adobe, unter einer Papiertextur, deren Idee er dem Kameramann zuschreibt. Diese Textur vertieft die bedrohlichen Passagen und gibt den Szenen, in denen die Familie isst oder fernsieht, eine beinahe häusliche Wärme. Der Kampf auf der Achterbahn in der dritten Folge wurde zuerst in 3D modelliert, dann animiert und rotoskopiert, und kostete etwa dreimal so viel Zeit wie eine gewöhnliche Szene.
Die Geschichte
Taro Sakamoto hatte als Auftragskiller keinen Rivalen, bis er sich in Aoi verliebte, die Angestellte eines Nachbarschaftsladens, die eine einzige Bedingung stellte: aufhören und nie wieder töten. Er willigte ein, heiratete sie, bekam eine Tochter, eröffnete einen Laden am Rand von Tokio und nahm zu. Das Gewerbe findet ihn trotzdem, und er muss es sich vom Leib halten, ohne dieses Versprechen zu brechen, unterstützt von einem jungen Killer, der Gedanken liest, von der verwaisten Tochter eines Bandenchefs und von einem Scharfschützen.
Der Manga dazu begann im November 2020 in Weekly Shōnen Jump. Sein Redakteur Soushiro Ishikawa sagt, der Zeichner suche beim Zeichnen der Action vor allem die Lesbarkeit, und führt dessen Seitenaufbau auf den Hintergrund im Nihonga zurück, einem japanischen Malstil.
Das ideale Publikum
Zweiundzwanzig Folgen liefen 2025 in zwei Blöcken bei TV Tokyo, und Netflix zeigte sie an denselben Tagen weltweit. Im Halbjahresbericht von Netflix war sie der weltweit meistgesehene Anime der Plattform in diesem Halbjahr, mit 24,4 Millionen Abrufen.
Common Sense Media empfiehlt die Serie ab sechzehn Jahren: Schusswechsel, Enthauptungen, derbe Sprache, Rauchen und Alkohol. Die Kritik nennt außerdem die Witze über Sakamotos Gewicht, und wir würden die noch vor die Gewalt stellen. Eine zweite Staffel ist für Januar 2027 angekündigt.
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